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Tropomyosin β Double Nickase Plasmid (h) | sc-401580-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Tropomyosin β Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401580-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TPM2 kodiert humanes Tropomyosin beta, ein coiled-coil-Aktin-bindendes Protein, das entlang filamentösem Aktin polymerisiert, um Mikrofilamente zu stabilisieren und den Zugang von Myosinmotoren zu modulieren und dadurch Kontraktilität und Zytoskelettdynamik zu formen. Durch die Regulation von Aktin–Myosin-Interaktionen trägt TPM2 zur Organisation des Sarkomers im Muskel bei und beeinflusst über das Aktinzytoskelett Prozesse wie Zellmorphologie, Migration und Mechanotransduktion. Eine veränderte TPM2-Funktion oder -Expression wurde mit erblichen Myopathien und Kontraktur-Phänotypen in Verbindung gebracht, was die Rolle des Proteins bei der Aufrechterhaltung einer korrekten Regulation der dünnen Filamente widerspiegelt. Als Regulator des Zytoskeletts wird TPM2 häufig in Signalwegen untersucht, die den Aufbau von Aktinfilamenten, Kraftentwicklung und zytoskelettabhängige Signalübertragung miteinander verknüpfen.
Tropomyosin β Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TPM2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TPM2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TPM2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TPM2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.