Date published: 2026-8-30

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Superoxide Dismutase 1/SOD1 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-423069-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Superoxide Dismutase 1/SOD1 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Superoxide Dismutase 1/SOD1 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Superoxide Dismutase 1/SOD1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom Superoxide Dismutase 1/SOD1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Sod1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Superoxide Dismutase 1/SOD1: sc-271014
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    Superoxide Dismutase 1/SOD1 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-423069-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das murine Sod1-Gen kodiert für Superoxiddismutase 1 (SOD1), ein überwiegend zytosolisches Cu/Zn-Metalloenzym, das die Dismutation des Superoxid-Anions zu Wasserstoffperoxid und Sauerstoff katalysiert und dadurch oxidative Schäden an Proteinen, Lipiden und Nukleinsäuren begrenzt. Durch die Steuerung der zellulären Redoxhomöostase beeinflusst SOD1 die Mitochondrienfunktion, das Gleichgewicht antioxidativer Netzwerke (z. B. die Peroxidverarbeitung durch Peroxiredoxine und Katalase) sowie stressresponsive Signalwege einschließlich MAPK und NF-κB. Eine Störung der SOD1-Aktivität verändert den Fluss reaktiver Sauerstoffspezies und kann die Proteostase, Neuroinflammation und das Zellüberleben unter oxidativem Stress beeinflussen. Die Biologie von SOD1 wird umfassend im Zusammenhang mit Redox-Dysregulation und Modellen der Neurodegeneration untersucht, ebenso wie bei weiteren, mit oxidativem Stress assoziierten Phänotypen in Stoffwechsel und Altern.

    Superoxide Dismutase 1/SOD1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Sod1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Superoxide Dismutase 1/SOD1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Sod1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Sod1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Superoxide Dismutase 1/SOD1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Sod1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Superoxide Dismutase 1/SOD1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Superoxide Dismutase 1/SOD1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Sod1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.