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SPT6 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-406219-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SPT6 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-406219-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **SUPT6H** kodiert **SPT6**, einen konservierten Transkriptionselongations- und chromatinassoziierten Faktor, der an die phosphorylierte CTD der RNA-Polymerase II bindet und während aktiver Transkription den Wiederaufbau von Nukleosomen koordiniert. SPT6 wirkt mit Faktoren wie **IWS1/ALYREF** zusammen, um die Elongation mit der ko-transkriptionellen mRNA-Prozessierung zu koppeln, einschließlich Spleißen und RNA-Export, und prägt dadurch die Transkriptionsgenauigkeit und Genomstabilität. Über die Regulation der Chromatinstruktur und der Elongationsdynamik beeinflusst SUPT6H breit angelegte Genexpressionsprogramme, die mit Zellidentität, Proliferation und Stressantworten verknüpft sind. Eine fehlregulierte, SPT6-abhängige transkriptionelle Kontrolle wurde mit aberranter onkogener Signalgebung und veränderten Differenzierungszuständen in Verbindung gebracht, was SPT6 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur „transcriptional addiction“ und epigenetischen Verwundbarkeit macht.
SPT6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SUPT6H-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SPT6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SUPT6H-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SUPT6H-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SPT6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SUPT6H-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SPT6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SPT6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SUPT6H-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.