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SPNS2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-432145-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SPNS2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-432145-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Spns2 kodiert SPNS2, einen multipassigen Membrantransporter, der Sphingosin-1-phosphat (S1P) exportiert und dadurch extrazelluläre Gradienten aufbaut, die für die Signalübertragung über S1P-Rezeptoren essenziell sind. In Mausgeweben reguliert die SPNS2-abhängige S1P-Verteilung die Lymphozytenmigration, die Gefäßreifung und die Funktion der endothelialen Barriere und verknüpft damit den Lipidstoffwechsel mit Immun- und angiogenen Signalwegen. Eine Störung von SPNS2 beeinträchtigt S1P-vermittelte Signalnetzwerke, die Entzündung, vaskuläre Permeabilität und organspezifische Immunüberwachung beeinflussen. Diese Funktionen machen Spns2 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung des Transports von Lipidmediatoren, rezeptorgesteuerter Signalkaskaden sowie der Mechanismen, die in experimentellen Modellen einer Immunfehlregulation und vaskulären Pathobiologie zugrunde liegen.
SPNS2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Spns2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Spns2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Spns2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Spns2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.