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SPARC Double Nickase Plasmid (m) | sc-423101-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SPARC Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423101-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Sparc kodiert SPARC (secreted protein acidic and rich in cysteine), ein matrikelluläres Glykoprotein, das den Aufbau der extrazellulären Matrix (ECM) und Zell‑Matrix‑Interaktionen moduliert, anstatt als strukturelle ECM‑Komponente zu dienen. In Mausgeweben beeinflusst SPARC die Kollagenfibrillogenese, die Dynamik fokaler Adhäsionen und die Bioverfügbarkeit von Wachstumsfaktoren und ist in Signalwege eingebunden, die Zellmigration, Proliferation und Gewebeumbau regulieren. Die SPARC‑Aktivität wird häufig mit Wundheilung, angiogenen Signalkontexten und fibrotischen Umbauprogrammen in Verbindung gebracht – über Effekte auf die stromale Organisation und die Matrixsteifigkeit. Eine veränderte SPARC‑Expression wurde in experimentellen Modellen mit Veränderungen des Verhaltens der Tumormikroumgebung, entzlichem Remodeling und Phänotypen der Organfibrose assoziiert, was SPARC zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung ECM‑getriebener Krankheitsmechanismen macht.
SPARC Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Sparc-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Sparc abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Sparc-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Sparc-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.