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Slfn11 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401137-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Slfn11 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401137-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLFN11 (Slfn11) ist ein nukleärer, mit DNA/RNA assoziierter Faktor, der zelluläre Antworten auf Replikationsstress und genotoxische Schäden moduliert und dadurch Genomstabilität sowie Zellzyklusprogression mitprägt. Er steht mit der Signalgebung der DNA-Schadensantwort und der Dynamik von Replikationsgabeln in Verbindung und kann den Ausgang gestoppter Replikation sowie von Konflikten zwischen Transkription und Replikation beeinflussen. Die Aktivität von SLFN11 überschneidet sich mit Signalwegen, die durch Topoisomerase-Inhibition sowie Prozesse der DNA-Crosslink-Reparatur aktiviert werden, weshalb SLFN11 als viel untersuchter Determinant der Stresstoleranz in proliferierenden Zellen gilt. Eine Fehlregulation der SLFN11-Expression oder -Funktion wurde in der Krebsbiologie und anderen Situationen untersucht, in denen eine veränderte DNA-Reparaturkapazität und Replikationsstress eine wichtige Rolle spielen.
Slfn11 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLFN11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLFN11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLFN11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLFN11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.