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SIRT6 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424467-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SIRT6 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424467-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Sirt6 kodiert die NAD⁺-abhängige Deacylase und Mono-ADP-Ribosyltransferase SIRT6, ein chromatinassoziiertes Enzym, das Transkription, Genomstabilität und metabolische Homöostase reguliert. In Mauszellen moduliert SIRT6 die Deacetylierung von Histon H3 an Lysin 9 und 56 und verknüpft damit den Chromatinzustand mit DNA-Schadensantworten, der Telomererhaltung und der replikationsassoziierten Reparatur. Es greift in Signalwege ein, die oxidativen Stress, Entzündung sowie den Glukose- und Lipidstoffwechsel steuern, darunter NF-κB- und HIF1A-assoziierte Transkriptionsprogramme. Eine fehlregulierte SIRT6-Aktivität wird in relevanten Mausmodellen häufig als mechanistischer Ansatzpunkt genutzt, um altersassoziierte Phänotypen, metabolische Dysfunktion und onkogene transkriptionelle Umprogrammierung zu untersuchen.
SIRT6 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Sirt6-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Sirt6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Sirt6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Sirt6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.