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Septin 6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405243-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Septin 6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405243-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SEPT6 kodiert Septin 6, ein konserviertes, GTP-bindendes Zytoskelettprotein, das sich zu hetero-oligomeren Septinfilamenten und -ringen zusammenlagert, um Membranen zu stabilisieren und die Dynamik von Aktin und Mikrotubuli zu koordinieren. Septin 6 trägt zur Zytokinese, Zellpolarität, zum Vesikeltransport und zur Kompartimentierung an Orten wie der Teilungsfurche und in Bereichen des Neuritenauswuchses bei und beeinflusst dadurch Zellform und die Zuverlässigkeit der Zellteilung. Aufgrund seiner Funktionen beim Umbau des Zytoskeletts und der Organisation von Membranen wird SEPT6 in Signalwegen untersucht, die den mitotischen Fortschritt und den intrazellulären Transport steuern. Eine fehlregulierte Septinassemblierung oder eine veränderte SEPT6-Expression wurde mit abnormen Phänotypen der Proliferation und Differenzierung in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Untersuchungen der Krebsbiologie und neuroentwicklungsbezogener Prozesse unterstreicht.
Septin 6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SEPT6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SEPT6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SEPT6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SEPT6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.