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SEMA6C CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-422889 | 20 µg | $397.00 |
Sema6c kodiert das Klasse‑6‑Semaphorin SEMA6C, einen transmembranen Leitfaktor, der kontaktabhängige Signalübertragung während der Gewebemusterbildung reguliert. Über Interaktionen mit Plexin‑Rezeptoren und die daran gekoppelte Signalgebung über Rho‑Familien‑GTPasen beeinflusst SEMA6C den Umbau des Zytoskeletts, die Zellpolarität, Migration und das Neuritenauswachsen. Semaphorin‑Plexin‑Signalwege sind zudem an der Ausbildung von Axonbahnen und der synaptischen Konnektivität beteiligt, und veränderte Semaphorin‑Signalgebung wurde in Modellsystemen mit neuroentwicklungsbezogenen und neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung gebracht. Darüber hinaus können Mitglieder der SEMA6‑Familie das Verhalten von Gefäß‑ und Immunzellen modulieren, was die Untersuchung der Zell‑Zell‑Kommunikation in Entwicklungs‑ und entzündungsbezogenen Kontexten unterstützt.
Das SEMA6C CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Sema6c-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Sema6c-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Sema6c nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die SEMA6C-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Sema6c-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der SEMA6C-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.