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SCAMP1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403757-ACT | 20 µg | $397.00 |
SCAMP1 (Secretory Carrier Membrane Protein 1) ist ein tetraspanes Membranprotein, das in recycelnden Endosomen und Transportvesikeln angereichert ist und dort den regulierten Membrantransport, die Vesikelknospung und das Recycling von Fracht zur Plasmamembran unterstützt. Es wirkt in endozytischen und exozytischen Signalwegen, die den Rezeptorumsatz, die Dynamik synaptischer Vesikel und die Freisetzung sekretorischer Granula koordinieren, wodurch die SCAMP1-Aktivität mit zellulärer Homöostase und Signalantworten verknüpft ist. Indem SCAMP1 den vesikelvermittelten Transport und die Membranremodellierung beeinflusst, kann es die Verfügbarkeit von Signalrezeptoren und Transportern an der Zelloberfläche modulieren – Prozesse, die häufig bei proliferativen und neurobiologischen Erkrankungen gestört sind. Fehlregulierte Trafficking-Netzwerke unter Beteiligung von Proteinen der SCAMP-Familie wurden unter anderem im Zusammenhang mit veränderter Sekretion, aberrantem Rezeptorrecycling sowie Veränderungen von Phänotypen untersucht, die mit Zellmigration und Invasion in Verbindung stehen.
SCAMP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SCAMP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SCAMP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SCAMP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SCAMP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SCAMP1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SCAMP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SCAMP1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SCAMP1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SCAMP1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.