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RASAL3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404999-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RASAL3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404999-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RASAL3 kodiert ein Ras-GTPase-aktivierendes Protein, das die Ras-Signalübertragung abschwächt, indem es die GTP-Hydrolyse an Ras-Familien-kleinen GTPasen beschleunigt und dadurch die Aktivität nachgeschalteter MAPK/ERK- und PI3K–AKT-Signalwege begrenzt. In Zellen der Immunlinie wird RASAL3 eine Rolle bei der Feinabstimmung der antigenrezeptornahen Signalgebung zugeschrieben und beeinflusst damit Aktivierungsschwellen, Proliferation und Differenzierungsprogramme. Indem RASAL3 Ras-abhängige transkriptionelle und metabolische Antworten mitprägt, kann es zelluläre Stressreaktionen und Entscheidungen über das Überleben von Zellen beeinflussen. Eine dysregulierte Kontrolle des Ras-Signalwegs ist breit relevant für immunologische Fehlfunktionen und onkogene Signalgebung, wodurch RASAL3 einen nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Untersuchungen der Signaltransduktion darstellt.
RASAL3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RASAL3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RASAL3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RASAL3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RASAL3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.