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PSGL-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401534-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PSGL-1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401534-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
SELPLG kodiert den P‑Selectin‑Glykoprotein‑Liganden‑1 (PSGL‑1), einen mucinähnlichen Adhäsionsrezeptor, der prominent auf Leukozyten exprimiert wird und durch Bindung an Selectine das Anheften und Rollen an aktiviertem Endothel vermittelt. PSGL‑1 verknüpft glykosylierungsabhängige Erkennungsmotive mit intrazellulärer Signalweiterleitung, um Leukozytenmigration, die Bildung immunologischer Synapsen und die Rekrutierung bei Entzündungen zu koordinieren. Diese Achse greift in vaskuläre Entzündung sowie die Regulation der angeborenen und adaptiven Immunantwort ein und beeinflusst Signalwege, die Zytokinantworten und Zell‑Zell‑Interaktionen prägen. Eine fehlregulierte Funktion und Expression von SELPLG/PSGL‑1 wurde mit entzündlichen und autoimmunen Phänotypen sowie mit der Dynamik der Tumor‑Immun‑Mikroumgebung in Verbindung gebracht, was es zu einem relevanten Ansatzpunkt für mechanistische Studien in Immunologie und Onkologie macht.
PSGL-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SELPLG-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PSGL-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SELPLG-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SELPLG-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PSGL-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SELPLG-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PSGL-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PSGL-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SELPLG-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.