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pICln Double Nickase Plasmid (h) | sc-405798-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
pICln Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405798-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CLNS1A kodiert pICln, ein konserviertes RNA-bindendes Protein, das als Assemblierungs-Chaperon für Sm-Klasse-Ribonukleoproteine fungiert und die Biogenese spliceosomaler snRNPs sowie anderer RNP-Komplexe unterstützt. Über Interaktionen mit PRMT5-haltigen Methylosom-Komponenten und Sm-Proteinen hilft pICln, die Argininmethylierung und die geordnete RNP-Assemblierung zu koordinieren, und ist damit mit der Kontrolle des RNA-Spleißens und einer umfassenderen Regulation der Genexpression verknüpft. Eine veränderte CLNS1A/pICln-Funktion wurde mit Defekten in der snRNP-Reifung, einer Dysregulation des Transkriptoms und zellulären Stressphänotypen in Verbindung gebracht, was für mechanistische Studien zu spleißbezogenen Krankheitsprozessen relevant ist.
pICln Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CLNS1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CLNS1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CLNS1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CLNS1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.