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PFK-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401023-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PFK-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401023-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **PFKM** kodiert die Muskel-Isoform der Phosphofructokinase-1 (PFK‑1), eines geschwindigkeitsbestimmenden Enzyms der Glykolyse, das Fructose‑6‑phosphat in Fructose‑1,6‑bisphosphat umwandelt und zur Kontrolle der zellulären ATP-Produktion beiträgt. PFK‑1 integriert metabolische Signale durch allosterische Regulation durch ATP, AMP, Citrat und Fructose‑2,6‑bisphosphat und verknüpft damit den glykolytischen Flux mit dem Energiestatus und dem Bedarf an Biosynthese. Die PFKM-Aktivität beeinflusst den zentralen Kohlenstoffstoffwechsel, die Laktatproduktion und das Redoxgleichgewicht, mit nachgelagerten Effekten auf Stressantworten und Zellproliferation. Eine genetische Störung oder veränderte Regulation von PFKM ist relevant für angeborene Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels sowie für breitere metabolische Umprogrammierungen, wie sie bei neuromuskulären und proliferativen Phänotypen beobachtet werden.
PFK-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PFKM-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PFKM abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PFKM-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PFKM-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.