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PDCD1LG2/PD-L2 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-425483-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PDCD1LG2/PD-L2 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-425483-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Pdcd1lg2 kodiert PDCD1LG2/PD-L2, einen Immun-Checkpoint-Liganden, der auf antigenpräsentierenden Zellen exprimiert wird und auf einigen stromalen sowie tumorassoziierten Zelltypen induzierbar ist und der an PD-1 auf aktivierten T‑Zellen bindet. Die PD‑L2–PD‑1-Signalübertragung dämpft die TCR-getriebene Aktivierung, Zytokinproduktion und Proliferation durch die Rekrutierung inhibitorischer Phosphatasen und die nachgeschaltete Abschwächung der PI3K–AKT- und MAPK-Signalwege und prägt damit die periphere Toleranz und das Entzündungsniveau. In Mausmodellen trägt die Regulation von Pdcd1lg2 zur Kontrolle von T‑Zell-Erschöpfung, zur Th1/Th2-Polarisierung und zur lokalen Immunprivilegierung in Geweben bei. Eine dysregulierte PD‑L2-Expression wird u. a. im Kontext chronischer Infektionen, Autoimmunität, Transplantationsimmunbiologie und der Immunflucht in der Tumormikroumgebung untersucht und dient als mechanistischer Biomarker für Immunsuppression.
PDCD1LG2/PD-L2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Pdcd1lg2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PDCD1LG2/PD-L2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Pdcd1lg2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Pdcd1lg2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PDCD1LG2/PD-L2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Pdcd1lg2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PDCD1LG2/PD-L2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PDCD1LG2/PD-L2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Pdcd1lg2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.