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paxillin CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-416733 | 20 µg | $397.00 |
PXN kodiert Paxillin, ein Adapterprotein der Fokalkontakte, das Integrin-Signale mit dem Umbau des Aktin-Zytoskeletts koordiniert und so Zelladhäsion, Ausbreitung und Migration steuert. Paxillin dient als Gerüstprotein für Kinasen und Strukturproteine, darunter FAK und SRC, und verknüpft Signale aus der extrazellulären Matrix mit nachgeschalteten Signalwegen wie MAPK/ERK- und PI3K-Signaling. Durch die Regulation des Umsatzes von Fokalkontakten und der Mechanotransduktion trägt Paxillin zu Prozessen wie Wundheilung, dem Trafficking von Immunzellen und extrazellulärmatrixgetriebenen Zellantworten bei. Fehlregulierte Paxillin-Signalgebung und veränderte Fokalkontakt-Dynamiken werden häufig im Zusammenhang mit veränderter Zellbeweglichkeit sowie Invasionsphänotypen untersucht, die für die Krebsbiologie und fibrotische oder entzündliche Mikroumgebungen relevant sind.
Das paxillin CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des PXN-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des PXN-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von PXN nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die paxillin-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von PXN-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der paxillin-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.