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p38 alpha MAPK14 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400057-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
p38 alpha MAPK14 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400057-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAPK14 kodiert p38α, eine stressaktivierte Serin/Threonin-Kinase der MAPK-Familie, die entzündliche Zytokine, oxidativen Stress und Umweltsignale integriert. p38α reguliert Phosphorylierungskaskaden, die Transkriptionsprogramme, mRNA-Stabilität und Proteintranslation steuern, unter anderem über Signalwege wie MAPKAPK2/3, ATF2 sowie durch nachgeschaltete Modulation von NF-κB- und AP-1-assoziierten Antworten. Es beeinflusst Apoptose, Zellzyklus-Checkpoints, Differenzierung und angeborene Immun-Signalgebung und wirkt sich breit auf die Zytokinproduktion sowie die zelluläre Anpassung an Stress aus. Eine fehlregulierte MAPK14-Signalübertragung wurde mit entzündlichen und autoimmunen Prozessen, Neurodegeneration und tumorassoziierter Signalgebung im Mikromilieu in Verbindung gebracht, wodurch MAPK14 häufig Ziel mechanistischer Signalwegstudien ist.
p38 alpha MAPK14 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAPK14-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAPK14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAPK14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAPK14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.