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mucolipin 1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403931-ACT | 20 µg | $397.00 |
MCOLN1 kodiert Mucolipin 1 (TRPML1), einen endolysosomalen Kationenkanal, der die für Membrantransport, Lysosomenbiogenese und die Fusion von Autophagosomen mit Lysosomen erforderliche Ca²⁺-Freisetzung reguliert. TRPML1 ist in lysosomale Signalnetzwerke eingebunden, an denen PI(3,5)P₂ sowie TFEB/TFE3-abhängige Transkriptionsprogramme beteiligt sind, die zelluläre Clearance und Nährstoffsensorik koordinieren. Eine gestörte MCOLN1-Funktion beeinträchtigt die endolysosomale Homöostase, was zu einer abnormalen Anreicherung von Speichermaterial und zu veränderter Organelldynamik führt – Kennzeichen lysosomaler Speicherkrankheiten. Daher wird MCOLN1 in relevanten Zellmodellen häufig in Signalwegen untersucht, die lysosomale Ca²⁺-Signalgebung mit Autophagie, Entzündung und zellulären Stressantworten verknüpfen.
mucolipin 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MCOLN1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
mucolipin 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MCOLN1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MCOLN1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen mucolipin 1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MCOLN1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von mucolipin 1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des mucolipin 1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MCOLN1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.