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MDHC Double Nickase Plasmid (h) | sc-416827-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MDHC Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416827-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MDH1 kodiert die zytosolische Malatdehydrogenase (MDHC), ein NAD+/NADH‑abhängiges Enzym, das Malat und Oxalacetat ineinander umwandelt und den aus der Glykolyse stammenden Kohlenstofffluss über den Malat‑Aspartat‑Shuttle mit dem Tricarbonsäurezyklus (Citratzyklus) verknüpft. Durch die Aufrechterhaltung des zytosolischen Redoxgleichgewichts und den Transfer von NADH in die Mitochondrien hilft MDHC, Energiestoffwechsel, Anaplerose und die Verfügbarkeit biosynthetischer Vorstufen zu koordinieren. Die MDH1‑Aktivität ist über die Regulation des zytosolischen NADH/NAD+‑Verhältnisses eng mit zellulären Antworten auf Nährstoffstatus und oxidativen Stress gekoppelt. Veränderte MDH1‑Expression oder eine metabolische Umprogrammierung unter Beteiligung des Malat/Oxalacetat‑Zyklus wurde in metabolischen und proliferativen Krankheitskontexten beobachtet, was mechanistische Studien in humanen Zellmodellen motiviert.
MDHC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MDH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MDH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MDH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MDH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.