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MCAD Double Nickase Plasmid (h) | sc-402708-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MCAD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402708-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ACADM kodiert die Medium-Chain-Acyl-CoA-Dehydrogenase (MCAD), ein mitochondriales Flavoprotein, das während der β‑Oxidation den ersten Dehydrierungsschritt mittelkettiger Fettsäure‑Acyl‑CoAs katalysiert. Die MCAD‑Aktivität unterstützt die Energiegewinnung aus Fettsäuren, trägt zur metabolischen Flexibilität beim Fasten und in anderen Zuständen mit hohem Energiebedarf bei und steht in Wechselwirkung mit dem allgemeinen mitochondrialen Redoxhaushalt sowie der Acetyl‑CoA‑Bereitstellung. Störungen von ACADM sind mit einer beeinträchtigten Fettsäureoxidation und der Anreicherung mittelkettiger Acylcarnitine verbunden – eine biochemische Signatur, die in der Stoffwechselforschung breit genutzt wird. ACADM/MCAD ist daher ein zentraler Knotenpunkt für die Untersuchung des mitochondrialen Stoffwechsels, der Nährstoffsensorik und lipidvermittelter Signalwege in humanen Zellmodellen.
MCAD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACADM-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACADM abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACADM-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACADM-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.