
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
MC1-R Double Nickase Plasmid (h) | sc-402152-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MC1-R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402152-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MC1R kodiert den Melanocortin-1-Rezeptor (MC1-R), einen G‑Protein-gekoppelten Rezeptor, der überwiegend in Melanozyten exprimiert wird und Pigmentierung sowie zelluläre Stressantworten reguliert. Nach Bindung von Melanocortin-Peptiden wie α‑MSH aktiviert MC1‑R die Gs/Adenylatcyclase-Signalübertragung, erhöht dadurch cAMP, treibt die MITF‑abhängige Transkription an und verschiebt die Melanogenese in Richtung Eumelaninproduktion. Dieser Signalweg ist mit UV‑induzierten DNA‑Schadensantworten und der Redoxhomöostase verknüpft und beeinflusst das Überleben von Melanozyten sowie entzündliche Signalprozesse in der Haut. Genetische Variation und veränderte MC1R‑Aktivität sind mit Pigmentierungsphänotypen und einer erhöhten Anfälligkeit für UV‑bedingte Hautpathologien assoziiert, weshalb dieser Lokus häufig für mechanistische Studien in der Melanozytenbiologie und Photobiologie genutzt wird.
MC1-R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MC1R-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MC1R abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MC1R-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MC1R-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.