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MC1-R CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-402152 | 20 µg | $397.00 |
MC1R kodiert den Melanocortin-1-Rezeptor (MC1-R), einen G‑Protein-gekoppelten Rezeptor, der überwiegend in Melanozyten exprimiert wird und über Gαs an die Adenylatcyclase koppelt, um die cAMP-Produktion zu steigern. Die Aktivierung der MC1‑R-Signalübertragung fördert die Eumelaninsynthese und unterstützt Pigmentierungsprogramme über nachgeschaltete Regulatoren wie MITF; zugleich steht sie in Wechselwirkung mit zellulären Stressantworten, einschließlich Signalwegen bei oxidativem Stress sowie UV‑induzierten Schäden. Variationen oder eine Fehlregulation von MC1R sind mit veränderten Pigmentphänotypen verbunden und wurden umfassend im Zusammenhang mit der Melanom-Anfälligkeit und anderen UV‑assoziierten Hautpathologien untersucht. Über die Pigmentierung hinaus wird die MC1‑R-Signalübertragung auch im Kontext von Entzündung und der Biologie des Melanocortin-Netzwerks erforscht und bietet einen mechanistischen Zugang zur Untersuchung von Rezeptorsignalen und GPCR‑Signalwegen.
Das MC1-R CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des MC1R-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des MC1R-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von MC1R nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die MC1-R-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von MC1R-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der MC1-R-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.