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Max Double Nickase Plasmid (h) | sc-400596-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Max Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400596-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **MAX**-Gen kodiert Max, einen basischen Helix-Loop-Helix-Leucin-Zipper-Transkriptionsfaktor, der mit Proteinen der MYC-Familie dimerisiert, um E-Box-abhängige Genexpressionsprogramme zu regulieren, die Zellwachstum, Stoffwechsel, Ribosomenbiogenese und den Verlauf des Zellzyklus steuern. Max bildet außerdem repressive Komplexe mit MXD/MNT-Partnern, die einen Gegenpol zur MYC-vermittelten Transkriptionsaktivierung darstellen und zur Aufrechterhaltung der transkriptionellen Homöostase beitragen. Über diese kontextabhängigen aktivierenden und repressiven Dimere wirkt MAX innerhalb der Signalübertragung des MYC/MAX/MAD-Netzwerks und interagiert mit der Chromatinregulation, um linien- und stimuli-spezifische transkriptionelle Outputs zu formen. Eine veränderte MAX-Aktivität oder eine Störung der MYC–MAX-Achse wurde mit dysregulierter Proliferation und onkogenen Transkriptionszuständen in Verbindung gebracht, was seine Untersuchung in der Tumorbiologie, der metabolischen Anpassung und der Transkriptionskontrolle unterstützt.
Max Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAX-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAX abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAX-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAX-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.