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LDLR Double Nickase Plasmid (m) | sc-421408-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Ldlr** kodiert den Low-Density-Lipoprotein-Rezeptor (LDLR), einen endozytotischen Rezeptor an der Zelloberfläche, der zirkulierende LDL-Partikel durch clathrinvermittelte Internalisierung in Hepatozyten und anderen Geweben aus dem Blut entfernt. LDLR steuert die Cholesterinaufnahme und trägt zur Lipidhomöostase bei, indem er die Verfügbarkeit intrazellulärer Sterole reguliert, die wiederum auf SREBP-kontrollierte Transkriptionsprogramme und umfassendere Stoffwechselwege des Lipoproteinstoffwechsels rückkoppeln. Eine Störung oder verminderte Aktivität von LDLR ist klassischerweise mit Dyslipidämie-Phänotypen und atheroskleroserelevanter Biologie verbunden, wodurch **Ldlr** einen zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung des Cholesterintransports und der systemischen Lipidregulation in vivo und in Zellkulturen darstellt. Experimentelle Eingriffe in **Ldlr** werden häufig eingesetzt, um die Kinetik der LDL-Partikelaufnahme, das Rezeptor-Recycling und nachgeschaltete, sterolresponsive Gen-Netzwerke zu analysieren.
LDLR Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ldlr-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ldlr abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ldlr-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ldlr-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.