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LAT Double Nickase Plasmid (m) | sc-421389-NIC | 20 µg | $410.00 |
Mouse LAT (Linker for Activation of T Cells) kodiert ein transmembranes Adapterprotein, das nach Aktivierung des T‑Zell‑Rezeptors rasch phosphoryliert wird und dadurch Andockstellen für SH2-Domänen-haltige Signalproteine schafft. LAT organisiert das LAT-Signalosom und koppelt proximale Kinasen wie LCK und ZAP70 an die Aktivierung von PLCγ1, den Calciumfluss, die Ras–MAPK-Signalübertragung sowie PI3K-abhängige Signalwege, die die Aktivierung und Differenzierung von T‑Zellen und die Zytokinproduktion steuern. Eine Störung der LAT-Signalgebung verändert die Bildung der immunologischen Synapse und die T‑Zell-Selektion; eine Dysfunktion des LAT-Signalwegs ist in experimentellen Modellen mit Immundysregulation und lymphoproliferativen Phänotypen assoziiert. Als zentraler Knotenpunkt der adaptiven Immun-Signalübertragung wird LAT breit in Studien zu Mechanismen der T‑Zell-Toleranz, Entzündung und der Biologie immunvermittelter Erkrankungen untersucht.
LAT Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Lat-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Lat abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Lat-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Lat-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.