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INSR/Insulin Receptor Double Nickase Plasmid (h) | sc-400075-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
INSR/Insulin Receptor Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400075-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
INSR kodiert den humanen Insulinrezeptor, eine Rezeptor-Tyrosinkinase, die insulinabhängige Signalwege initiiert und dadurch die Glukoseaufnahme, den Glykogen- und Lipidstoffwechsel sowie das Zellwachstum reguliert. Nach Ligandenbindung und Autophosphorylierung rekrutiert INSR Adapterproteine wie IRS1/2, um die PI3K–AKT–mTOR- und RAS–RAF–MEK–ERK-Signalwege zu aktivieren und so metabolische und mitogene Programme zu koordinieren. Die INSR-Funktion beeinflusst den vesikulären Transport von GLUT4 und trägt allgemein zur Kontrolle der Nährstoffsensorik und anaboler Signalgebung bei. Eine fehlregulierte INSR-Signalübertragung wird mit Insulinresistenz und Stoffwechselerkrankungen in Verbindung gebracht und wird zudem von vielen Tumortypen genutzt, um Proliferation und Überleben zu unterstützen.
INSR/Insulin Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des INSR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von INSR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die INSR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit INSR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.