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IGF2R/M6PR CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401697-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IGF2R/M6PR CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401697-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
IGF2R kodiert den kationenunabhängigen Mannose-6-Phosphat-Rezeptor (IGF2R/M6PR), einen multifunktionalen endosomalen Sortierrezeptor, der M6P-markierte lysosomale Hydrolasen vom Golgi-Apparat zu Endosomen und Lysosomen transportiert und zugleich die Aufnahme und Eliminierung extrazellulärer Liganden vermittelt. Durch die Bindung an den insulinähnlichen Wachstumsfaktor 2 (IGF2) und die Regulation der Ligandenverfügbarkeit beeinflusst IGF2R Signalnetzwerke von Wachstumsfaktoren sowie Programme der Zellproliferation. IGF2R/M6PR ist an der Lysosomenbiogenese, dem Endosom-zu-Golgi-Recycling und an Proteostase-Wegen beteiligt, die Stoffwechsel und Stressantworten mitprägen. Eine Fehlregulation oder ein Funktionsverlust von IGF2R wurde mit verändertem Transport lysosomaler Enzyme und aberranter IGF2-Signalgebung in Verbindung gebracht—Kontexte, die häufig in der Krebsbiologie, Entwicklungsbiologie und der Forschung zu lysosomalen Funktionsstörungen untersucht werden.
IGF2R/M6PR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IGF2R-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IGF2R/M6PR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IGF2R-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IGF2R-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IGF2R/M6PR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IGF2R-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IGF2R/M6PR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IGF2R/M6PR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IGF2R-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.