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HPK1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402367-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HPK1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402367-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAP4K1 kodiert die hämatopoetische Progenitor-Kinase 1 (HPK1), eine Serin/Threonin-Kinase der Ste20-Familie, die in Immunzellen als upstream-Regulator der MAPK-Signalübertragung fungiert. HPK1 leitet Signale stromabwärts von Antigenrezeptoren und kostimulatorischen Signalwegen weiter und prägt Aktivierungsschwellen durch die Modulation der ERK/JNK-Kaskaden, NF-κB-gekoppelter Signalknoten sowie des Zytoskelett-Remodelings. Durch die Feinabstimmung phosphorylierungsabhängiger Adapter- und Ubiquitin-Netzwerk-Interaktionen beeinflusst HPK1 die Stärke der T‑Zellrezeptor-Signalgebung, Programme der Zytokinproduktion und die Dynamik der immunologischen Synapse. Eine veränderte MAP4K1/HPK1-Aktivität wurde mit dysregulierten Immun-Signalzuständen in Verbindung gebracht und wird häufig in der Immunonkologie sowie in entzündungsbezogenen molekularen Signalwegen untersucht.
HPK1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAP4K1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAP4K1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAP4K1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAP4K1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.