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HoxD10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403328-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HoxD10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403328-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HOXD10 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxD10, einen sequenzspezifischen, DNA-bindenden Regulator, der während der embryonalen Entwicklung zur Festlegung der Positionsidentität und von Differenzierungsprogrammen beiträgt. In menschlichen Zellen beeinflusst HoxD10 transkriptionelle Netzwerke, die an Morphogenese, Zelladhäsion und der Organisation des Zytoskeletts beteiligt sind, und ist in übergeordnete HOX-Musterbildungswege sowie nachgeschaltete Effektoren eingebunden, die die Gewebearchitektur prägen. Eine fehlregulierte HOXD10-Expression oder veränderte regulatorische Schaltkreise wurden in mehreren Tumorkontexten beschrieben; dabei wird HOXD10 häufig im Zusammenhang mit epithelial-mesenchymaler Transition, invasionsassoziierter Genexpression und metastatischem Verhalten untersucht. Als Entwicklungsregulator mit kontextabhängigen Effekten dient HOXD10 außerdem dazu, zu erforschen, wie transkriptionelle Programme über Differenzierung hinweg und in krankheitsrelevanten Zuständen umverdrahtet werden.
HoxD10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HOXD10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HOXD10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HOXD10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HOXD10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.