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HoxC6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403393-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HoxC6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403393-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HOXC6 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxC6, einen sequenzspezifischen DNA-bindenden Regulator, der während der Entwicklung die anterior–posteriore Musterbildung und die Festlegung von Zelllinien koordiniert. In menschlichen Zellen moduliert HoxC6 Transkriptionsprogramme, die mit Zellschicksalsentscheidungen, Differenzierung und Gewebemorphogenese verknüpft sind, indem es in umfassendere HOX-Regulationsnetzwerke und chromatinvermittelte Kontrolle der Genexpression eingebunden ist. Eine fehlregulierte HOXC6-Expression wurde mit veränderten Differenzierungszuständen und der in mehreren Tumortypen beobachteten transkriptionellen Reprogrammierung in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Studien zu onkogenen Signalwegen und zur Fehlregulation entwicklungsbiologischer Gennetzwerke unterstreicht. Als nukleärer Transkriptionsfaktor wird HoxC6 häufig in Zusammenhängen wie epithelial–mesenchymaler Dynamik, Proliferationskontrolle und stammzellähnlichen Phänotypen untersucht, vermittelt über die Regulation nachgeschalteter Zielgene.
HoxC6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HOXC6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HOXC6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HOXC6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HOXC6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.