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HLA-DRα Double Nickase Plasmid (h) | sc-401010-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HLA-DRα Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401010-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HLA-DRA kodiert die HLA-DRα‑Kette, eine zentrale Komponente der MHC‑Klasse‑II‑HLA‑DR‑Heterodimere, die aus dem extrazellulären Raum stammende Peptide CD4+‑T‑Zellen präsentieren. Dieser Antigenpräsentationsweg läuft über endosomale Prozessierung, den Transport durch die Invariante Kette (CD74) und das durch HLA‑DM regulierte Beladen mit Peptiden ab und verknüpft so die angeborene Erkennung mit der Aktivierung der adaptiven Immunantwort. Die Expression von HLA‑DRα wird streng durch CIITA sowie interferon‑γ‑responsive Transkriptionsprogramme gesteuert und wird häufig als Marker für Differenzierung und Aktivierung antigenpräsentierender Zellen verwendet. Eine veränderte HLA‑DR‑Biologie wird über Effekte auf das Peptidrepertoire und das Priming von T‑Zellen mit der Anfälligkeit für immunvermittelte Erkrankungen und mit entzündlichen Zuständen in Verbindung gebracht.
HLA-DRα Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HLA-DRA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HLA-DRA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HLA-DRA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HLA-DRA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.