Date published: 2026-10-18

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HLA-DQA1 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403480-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • HLA-DQA1 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • HLA-DQA1 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom HLA-DQA1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom HLA-DQA1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der HLA-DQA1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    HLA-DQA1 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403480-ACT
    20 µg
    $397.00

    HLA-DQA1 kodiert die Alpha-Kette des HLA-DQ-Heterodimers, eines MHC‑Klasse‑II-Moleküls (Major Histocompatibility Complex), das vor allem auf antigenpräsentierenden Zellen exprimiert wird. Im endosomalen Prozessierungs- und Präsentationsweg bindet HLA‑DQ Peptidantigene und präsentiert sie an der Zelloberfläche CD4+‑T‑Zellen; dadurch werden die Aktivierung der adaptiven Immunantwort, die Toleranz sowie die zytokingesteuerte Immunpolarisierung mitgeprägt. Varianten in HLA‑DQA1 beeinflussen die Peptidbindungs­spezifität und wurden mit veränderter Immunerkennung in autoimmunen und entzündlichen Zusammenhängen in Verbindung gebracht, unter anderem bei Zöliakie und Typ‑1‑Diabetes. Als Lokus innerhalb der HLA‑Region wird es häufig hinsichtlich seiner Effekte auf das Immunrepertoire, antigenspezifische T‑Zell‑Antworten und immunogenetische Risikostrukturen untersucht.

    HLA-DQA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HLA-DQA1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    HLA-DQA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HLA-DQA1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HLA-DQA1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HLA-DQA1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HLA-DQA1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HLA-DQA1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HLA-DQA1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HLA-DQA1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.