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Histone H2A.X Double Nickase Plasmid (h) | sc-400538-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Histone H2A.X Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400538-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
H2AFX kodiert Histon H2A.X, eine Variante des Histons H2A, die an Stellen von DNA-Doppelstrangbrüchen rasch an Ser139 phosphoryliert wird (γH2AX). Diese Modifikation dient als frühes, chromatinbasiertes Signal, das Faktoren der DNA-Schadensantwort rekrutiert und organisiert und so die Aktivierung von Checkpoints sowie die Wahl des Reparaturwegs zwischen homologer Rekombination und nicht-homologem End-Joining koordiniert. Die H2A.X-abhängige Signalgebung ist mit ATM/ATR-vermittelten Stressantworten, der Stabilität von Replikationsgabeln und dem Chromatin-Remodeling verknüpft, die zusammen die Genomintegrität erhalten. Eine Fehlregulation der H2A.X-Signalgebung oder beeinträchtigte γH2AX-Dynamiken werden häufig als molekularer Marker für genotoxischen Stress genutzt und sind relevant für Studien zu genomischer Instabilität, Krebsbiologie und Strahlenempfindlichkeit.
Histone H2A.X Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des H2AFX-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von H2AFX abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die H2AFX-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit H2AFX-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.