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HEXA Double Nickase Plasmid (h) | sc-405523-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HEXA Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405523-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HEXA kodiert die α‑Untereinheit der β‑Hexosaminidase A, einer lysosomalen Glykosidase, die zusammen mit der β‑Untereinheit (HEXB) den schrittweisen Abbau von GM2‑Gangliosid und verwandten Glykokonjugaten katalysiert. Diese Aktivität ist zentral für den lysosomenvermittelten Katabolismus und die Lipidhomöostase und verbindet die HEXA‑Funktion mit endolysosomalem Transport, dem Zusammenspiel zwischen Autophagie und Lysosom sowie zellulären Stressantworten, die durch Substratakkumulation ausgelöst werden. Loss‑of‑Function‑Varianten in HEXA sind mit der GM2‑Gangliosidose (Tay‑Sachs‑Krankheit) assoziiert, einem Modellsystem zur Untersuchung, wie lysosomale Dysfunktion die neuronale Physiologie, die Membranzusammensetzung und die Proteostase stört. Als Forschungsziel unterstützt HEXA Studien zur Lysosomenbiologie, zum Glycosphingolipidstoffwechsel und zu Genotyp‑Phänotyp‑Beziehungen in humanen Zellmodellen.
HEXA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HEXA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HEXA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HEXA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HEXA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.