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HB-EGF Double Nickase Plasmid (m) | sc-420827-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Hbegf** kodiert den heparinbindenden EGF‑ähnlichen Wachstumsfaktor (HB‑EGF), einen membranverankerten EGFR/ERBB‑Liganden, der proteolytisch abgespalten wird und dabei ein lösliches Mitogen erzeugt. Die HB‑EGF‑Signalgebung aktiviert kanonische Rezeptor‑Tyrosinkinase‑Signalwege, darunter MAPK/ERK und PI3K/AKT, und prägt Programme der Proliferation, des Überlebens, der Migration und der Wundantwort in Epithel- und Stromazellen. Durch reguliertes Shedding der extrazellulären Domäne sowie autokrine/parakrine Signalübertragung trägt HB‑EGF zu Gewebeumbauprozessen und Zellzustandsübergängen wie mesenchymal‑ähnlicher Motilität bei. Eine fehlregulierte Aktivität der HB‑EGF–EGFR‑Achse wird häufig im Kontext von Hyperproliferation, entzündungsassoziiertem Remodeling und onkogenen Signalnetzwerken untersucht.
HB-EGF Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Hbegf-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Hbegf abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Hbegf-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Hbegf-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.