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Gβ 3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404511-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gβ 3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404511-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNB3 kodiert die menschliche Gβ3‑Untereinheit, eine zentrale Komponente heterotrimerer G‑Proteine, die aktivierte GPCRs mit nachgeschalteten Effektoren koppelt. Gβ3 bildet obligate Dimere mit Gγ‑Untereinheiten und reguliert so Signalknoten wie Adenylylcyclase, Phospholipase Cβ und Ionenkanäle; dadurch prägt es Second‑Messenger‑Antworten einschließlich der cAMP‑ und Ca²⁺‑Dynamik. Über diese Signalwege beeinflusst Gβ3 zelluläre Zustandsentscheidungen wie Proliferation, Sekretion und Chemotaxis in unterschiedlichen Geweben. Genetische Variation und veränderte Expression von GNB3 wurden mit interindividuellen Unterschieden in der GPCR‑Signalübertragung sowie mit Anfälligkeitsmerkmalen in Bezug auf kardiometabolische, immunologische und neuroverhaltensbezogene Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Eignung als mechanistisches Ziel in Studien zur Signaltransduktion unterstreicht.
Gβ 3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNB3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNB3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNB3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNB3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.