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Gα q CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400500-ACT | 20 µg | $397.00 |
GNAQ kodiert die Alpha-Untereinheit Gαq eines heterotrimeren G-Proteins, einen zentralen Signalüberträger zahlreicher G‑Protein‑gekoppelter Rezeptoren. Nach Rezeptorbindung aktiviert Gαq die Phospholipase C‑β, wodurch IP3 und DAG gebildet werden; dies treibt die intrazelluläre Ca2+-Mobilisierung und die Proteinkinase‑C‑Signalgebung an, die Sekretion, Kontraktion, Proliferation und transkriptionelle Programme prägt. Dieser Signalweg ist mit MAPK/ERK und weiteren nachgeschalteten Effektoren vernetzt und beeinflusst Entscheidungen über Zellzustände sowie die Zytoskelettdynamik. Eine fehlregulierte GNAQ‑Signalgebung ist in krankheitsrelevanten Kontexten mit onkogenen und gefäßassoziierten Phänotypen verknüpft und macht GNAQ zu einem häufig untersuchten Knotenpunkt in GPCR‑getriebenen Signalnetzwerken.
Gα q Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GNAQ-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Gα q Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GNAQ-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GNAQ-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Gα q-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GNAQ-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Gα q-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Gα q-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GNAQ-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.