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GSC CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404148-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane GSC (goosecoid homeobox) kodiert einen Homeodomänen-Transkriptionsfaktor, der die frühe embryonale Musterbildung und die Mesendoderm-Spezifikation reguliert, indem er Genexpressionsprogramme steuert, die mit Zellschicksalsentscheidungen und der Gewebemorphogenese verknüpft sind. GSC ist Teil entwicklungsbiologischer Transkriptionsnetzwerke, die mit Signalwegen wie TGF-β/SMAD und WNT/β-Catenin zusammenwirken und so die epithelial–mesenchymale Transition (EMT), Migration und Differenzierungszustände beeinflussen. Eine dysregulierte GSC-Expression wurde mit veränderter entwicklungsbezogener Genregulation in Verbindung gebracht und in Kontexten wie Tumorzellplastizität und invasiven Phänotypen untersucht, was GSC für die Erforschung der transkriptionellen Kontrolle von Linienidentität relevant macht. Als nukleäres DNA-bindendes Protein wird GSC häufig als Marker und Regulator in Modellen der frühen Entwicklung, der Stammzelldifferenzierung und der EMT-assoziierten transkriptionellen Reprogrammierung verwendet.
GSC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GSC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GSC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GSC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GSC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GSC-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GSC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GSC-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GSC-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GSC-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.