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GPR52 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411266-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR52 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411266-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPR52 kodiert einen verwaisten G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor der Klasse A, der überwiegend über Gs signalisiert, dadurch intrazelluläres cAMP erhöht und PKA/CREB‑abhängige Transkriptionsprogramme aktiviert. Er ist in Hirnregionen angereichert, die mit den Schaltkreisen der Basalganglien verbunden sind, wo er die neuronale Erregbarkeit und synaptische Signalübertragung nachgeschaltet zu GPCR‑Second‑Messenger‑Signalwegen moduliert. Über Effekte auf die cAMP‑Homöostase und die Netzwerkaktivität wird GPR52 häufig im Kontext der Neurobiologie sowie des Pathway‑Crosstalks mit der dopaminergen Signalübertragung untersucht. Veränderte GPCR‑Signaldynamiken unter Beteiligung von GPR52 wurden in experimentellen Modellen im Zusammenhang mit neuropsychiatrischen sowie neurodegenerationsassoziierten Phänotypen untersucht.
GPR52 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR52-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR52 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR52-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR52-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.