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gasdermin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-410658-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
gasdermin CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-410658-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane GSDMA-Gen kodiert Gasdermin A, einen porenbildenden Effektor des regulierten Zelltods, der zur Biologie der epithelialen Barriere und zur entzündlichen Signalübertragung beiträgt. Gasdermine können durch proteolytische Prozessierung aktiviert werden, wodurch eine N‑terminale Domäne freigelegt wird, die in Membranen oligomerisiert, lytische Zelltodprogramme fördert und die Freisetzung proinflammatorischer Mediatoren ermöglicht. Die Expression und Regulation von GSDMA ist mit Stressantwort-Signalwegen in mehrschichtigen Epithelien verknüpft; berichtet wurden Assoziationen mit Asthma, entzündlichen Hautphänotypen und Suszeptibilitätsloci bei immunvermittelten Erkrankungen. Daher wird GSDMA häufig im Kontext der epithelialen Homöostase, der angeborenen Immunantwort und des durch Zelltod getriebenen Gewebeumbaus untersucht.
gasdermin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GSDMA-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
gasdermin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GSDMA-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GSDMA-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen gasdermin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GSDMA-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von gasdermin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des gasdermin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GSDMA-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.