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GAP1-InsP4 BP CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403002-ACT | 20 µg | $397.00 |
RASA3 kodiert das Ras-GTPase-aktivierende Protein GAP1-InsP4 BP, einen Regulationsfaktor, der die GTP-Hydrolyse bei kleinen GTPasen der Ras-Familie beschleunigt und so Signalstärke und -dauer moduliert. Über seine Reaktionsfähigkeit auf Inositol-Polyphosphate verknüpft GAP1-InsP4 BP phosphoinositid-gekoppelte Second-Messenger-Signale mit Ras-abhängigen Signalwegen, die Proliferation, Differenzierung, Zytoskelettdynamik und vesikulären Transport steuern. Die Aktivität von RASA3 ist an der Hämatopoese und der Gefäßbiologie beteiligt, wo eine veränderte Regulation kleiner GTPasen die Thrombozytenfunktion, endotheliale Signalübertragung und Entwicklungsprogramme stören kann. Eine Fehlregulation der Ras-Signalwegkontrolle ist allgemein relevant für onkogene Signalgebung und andere Erkrankungen, die durch eine aberrante Aktivität des MAPK/PI3K-Netzwerks gekennzeichnet sind, wodurch RASA3 einen nützlichen Angriffspunkt für mechanistische Untersuchungen der Signaltransduktion darstellt.
GAP1-InsP4 BP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RASA3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GAP1-InsP4 BP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RASA3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RASA3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GAP1-InsP4 BP-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RASA3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GAP1-InsP4 BP-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GAP1-InsP4 BP-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RASA3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.