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GALK1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-405217 | 20 µg | $397.00 |
GALK1 kodiert Galaktokinase 1, ein zytosolisches Enzym, das die Phosphorylierung von α-D-Galaktose zu Galaktose-1-phosphat katalysiert und damit den Stofffluss durch den Leloir-Weg zur Galaktoseverwertung einleitet. Indem die GALK1-Aktivität den Eintritt von Galaktose in die Glykolyse sowie in Biosynthesewege von Glycokonjugaten steuert, trägt sie zum zellulären Energiestoffwechsel und zur Homöostase von Glykanen bei. Störungen der Galaktoseverarbeitung sind mit angeborenen Stoffwechseldefekten verknüpft, und eine veränderte Funktion des Leloir-Wegs kann in unterschiedlichen zellulären Kontexten oxidativen Stress sowie Metabolitentoxizität beeinflussen. GALK1 ist daher relevant für die Untersuchung des Kohlenhydratstoffwechsels, metabolischer Umprogrammierung und nachgelagerter Effekte auf die Glykolisierung von Proteinen und Lipiden.
Das GALK1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des GALK1-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des GALK1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von GALK1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die GALK1-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von GALK1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der GALK1-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.