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FOXC1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421637-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
FOXC1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421637-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Foxc1 kodiert den Forkhead-Box-Transkriptionsfaktor FOXC1, einen sequenzspezifischen DNA-bindenden Regulator, der Entwicklungsmuster, Zellschicksalsentscheidungen und Differenzierungsprogramme steuert. In Mausmodellen integriert FOXC1 Signale über transkriptionelle Netzwerke, die an mesenchymal-epithelialen Interaktionen, dem Umbau der extrazellulären Matrix und morphogengesteuerten Signalwegen wie TGF-β/BMP und WNT beteiligt sind, und prägt so die Organogenese und Gewebehomöostase. Eine veränderte FOXC1-Dosis oder regulatorische Aktivität ist mit kongenitalen Phänotypen des vorderen Augenabschnitts und kraniofazialen Fehlbildungen verknüpft und wurde in der Krebsbiologie mit einer dysregulierten Zellidentität und invasiven Genexpressionssignaturen in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen FOXC1 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um genregulatorische Schaltkreise zu untersuchen, die Entwicklung, stammzellähnliche Zustände und Reaktionen auf die Mikroumgebung steuern.
FOXC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Foxc1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FOXC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Foxc1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Foxc1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FOXC1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Foxc1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FOXC1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FOXC1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Foxc1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.