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FEN-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403168-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FEN-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403168-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane FEN1-Gen kodiert Flap-Endonuklease 1 (FEN-1), eine strukturspezifische Nuklease, die 5′-Flap-Zwischenprodukte spaltet, die während der Reifung der Okazaki-Fragmente und der Long-Patch-Basenexzisionsreparatur entstehen. FEN-1 arbeitet mit PCNA, DNA-Polymerasen und Ligase I zusammen, um die Integrität der Replikationsgabel und die Genomstabilität aufrechtzuerhalten, und trägt zur Verarbeitung sekundärer DNA-Strukturen bei, die unter Replikationsstress auftreten. Eine Störung der FEN1-Funktion ist mit erhöhter DNA-Schadenssignalgebung, Mutagenese und chromosomaler Instabilität verbunden – Prozesse, die häufig in der Krebsbiologie und bei erblichen Erkrankungen der Genomwartung untersucht werden. Daher wird FEN-1 häufig als Modellziel verwendet, um die Wahl von DNA-Reparaturwegen, replikationsassoziierte Reparaturmechanismen und zelluläre Antworten auf genotoxische Agenzien zu untersuchen.
FEN-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FEN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FEN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FEN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FEN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.