Date published: 2026-7-14

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Factor VII CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402582-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Factor VII CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Factor VII CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Factor VII CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Factor VII CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der F7-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Factor VII: sc-101369
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    Factor VII CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402582-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das humane Gen **F7** kodiert den Gerinnungsfaktor VII, ein vitamin‑K‑abhängiges Serinprotease‑Zymogen, das hauptsächlich in Hepatozyten synthetisiert und ins Plasma sezerniert wird. Nach Bindung an den Gewebefaktor (F3) an Stellen vaskulärer Verletzung initiiert der aktivierte Faktor VIIa die extrinsische Gerinnungskaskade, indem er Faktor X (F10) und Faktor IX (F9) proteolytisch aktiviert, wodurch die Thrombinbildung und die Fibrinbildung verstärkt werden. Dieser Signalweg steht in Wechselwirkung mit Endothel- und Thrombozytenbiologie und kann über proteaseaktivierte Rezeptoren (PARs) Signale vermitteln, die die vaskuläre Entzündung und das hämostatische Gleichgewicht beeinflussen. Eine fehlregulierte Aktivität oder Expression von **F7** ist mit Blutungsphänotypen und einem erhöhten Thromboserisiko assoziiert und stellt daher ein relevantes Ziel dar, um die Regulation von Gerinnungswegen sowie Genotyp‑Phänotyp‑Beziehungen zu untersuchen.

    Factor VII Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen F7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Factor VII Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des F7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der F7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Factor VII-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native F7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Factor VII-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Factor VII-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem F7-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.