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ETEA Double Nickase Plasmid (h) | sc-403730-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ETEA Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403730-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FAF2 kodiert das im endoplasmatischen Retikulum (ER) lokalisierte Protein ETEA (auch als UBXD8 bekannt), einen UBX-Domänen-Adaptor, der ubiquitinierte Substrate an die p97/VCP-ATPase koppelt und so den ER-assoziierten Abbau (ERAD) fördert. Durch die Koordination mit ER-membranständigen Ubiquitin-Ligasen und der mit Lipidtröpfchen verbundenen Maschinerie beeinflusst ETEA die Proteostase, die Stressantwort auf fehlgefaltete Proteine sowie den Lipidstoffwechsel, einschließlich des Umsatzes zentraler Regulatoren der Fettsäure- und Sterolhomöostase. Eine veränderte FAF2/ETEA-Aktivität wurde mit einer Fehlregulation der ER-Stress-Signalgebung und metabolischen Umprogrammierungen in Zusammenhang gebracht, wie sie etwa bei der Anpassung von Krebszellen und bei hepatischen Lipidstörungen beobachtet werden; damit ist das Gen für Untersuchungen zur Stresstoleranz und zur Regulation von Membranlipiden relevant.
ETEA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FAF2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FAF2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FAF2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FAF2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.