Date published: 2026-10-20

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Estrogen Receptor beta CRISPR Activation Plasmid (h): sc-400213-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Estrogen Receptor beta CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Estrogen Receptor beta CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Estrogen Receptor beta CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Estrogen Receptor beta CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ESR2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Estrogen Receptor beta: sc-373853
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    Estrogen Receptor beta CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-400213-ACT
    20 µg
    $397.00

    Estrogen Receptor beta CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-400213-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    ESR2 kodiert den Östrogenrezeptor Beta (ERβ), einen ligandenaktivierten nukleären Rezeptor, der Transkriptionsprogramme reguliert, welche Zellproliferation, Differenzierung, Stoffwechsel und inflammatorische Signalwege steuern. Nach Bindung von Östrogenen oder selektiven Modulatoren bindet ERβ an Östrogen-Response-Elemente und rekrutiert Koregulator-Komplexe, um das Zusammenspiel mit den MAPK/ERK-, PI3K/AKT- und NF-κB-Signalwegen zu koordinieren. Die ERβ-Aktivität trägt zur gewebespezifischen Homöostase im Reproduktions-, kardiovaskulären, Immun- und Nervensystem bei; veränderte Expression oder Signalübertragung wurde dabei mit der Biologie hormonabhängiger Tumoren und endokrin bedingten Phänotypen in Verbindung gebracht. In menschlichen Zellen wird der ESR2-Status häufig als Bestimmungsfaktor des Gleichgewichts der Östrogensignalgebung im Verhältnis zu ESR1 bewertet und dient als Grundlage für Untersuchungen zu Transkriptionsnetzwerken und Chromatinregulation.

    Estrogen Receptor beta Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ESR2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Estrogen Receptor beta Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ESR2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ESR2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Estrogen Receptor beta-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ESR2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Estrogen Receptor beta-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Estrogen Receptor beta-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ESR2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.