



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
EphA7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401722-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EphA7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401722-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EPHA7 kodiert EphA7, eine Rezeptor-Tyrosinkinase der Ephrin-(Eph)-Familie, die durch Bindung an membrangebundene Ephrin-A-Liganden die Zell-Zell-Kommunikation vermittelt. Die EphA7-Signalübertragung koordiniert Axonführung, neuronale und kortikale Musterbildung sowie die Ausbildung von Gewebegrenzen, indem sie Zytoskelett-Remodellierung, Adhäsion und gerichtete Migration reguliert. Nachgeschaltete Effekte überschneiden sich mit Signalwegen der Rho-Familie der GTPasen und mit Kinasekaskaden, die Proliferations- und Differenzierungsprogramme beeinflussen. Eine fehlregulierte EPHA7-Aktivität und ein verändertes Gleichgewicht im Ephrin/Eph-Signalweg wurden in mehreren Krankheitskontexten beschrieben, darunter neuroentwicklungsbedingte Störungen sowie krebsassoziierte Veränderungen von Invasion und Zellsortierung.
EphA7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EPHA7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EPHA7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EPHA7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EPHA7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.