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EphA7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401722-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
EphA7 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401722-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
EPHA7 kodiert EphA7, ein Mitglied der Ephrin-Rezeptor-Tyrosinkinasen-Familie, das kontaktabhängige Signalübertragung zwischen benachbarten Zellen vermittelt. EphA7 ist an der bidirektionalen Eph/Ephrin-Signalgebung beteiligt und reguliert dadurch Zytoskelett-Umbau, Zelladhäsion und gerichtete Migration; hierfür sind Funktionen in der Gewebemusterung und der neuronalen Entwicklung gut belegt. Nachgeschaltete Signalwege überschneiden sich häufig mit der Signalgebung über Rho-Familien-GTPasen sowie mit MAPK/ERK- und PI3K/AKT-assoziierten Programmen, die Proliferation und Überleben beeinflussen. Eine veränderte EPHA7-Expression oder -Signalgebung wurde in mehreren Krebsarten und in neuroentwicklungsbezogenen Kontexten beschrieben und ist damit relevant für mechanistische Studien zu Invasion, Differenzierung und Zell-Zell-Kommunikation.
EphA7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen EPHA7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
EphA7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des EPHA7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der EPHA7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen EphA7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native EPHA7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von EphA7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des EphA7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem EPHA7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.