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EPCR Double Nickase Plasmid (h) | sc-402158-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EPCR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402158-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PROCR kodiert den endothelialen Protein‑C‑Rezeptor (EPCR), ein Typ‑I‑Membran‑Glykoprotein, das überwiegend im Gefäßendothel exprimiert wird und Protein C sowie aktiviertes Protein C bindet, um antikoagulatorische und zytoprotektive Signalwege an der Zelloberfläche zu lokalisieren. EPCR wirkt mit der durch Thrombomodulin und Thrombin vermittelten Aktivierung von Protein C zusammen und unterstützt proteaseaktivierte Rezeptor‑abhängige Signalwege, die die Endothelbarrierefunktion, Entzündungsprozesse und die Leukozytenmigration beeinflussen. Eine veränderte EPCR‑Expression oder ein vermehrtes Shedding kann das hämostatische Gleichgewicht und die vaskuläre Homöostase stören und verbindet die PROCR‑Biologie mit Thrombosen, entzündlichen Vaskulopathien und endothelialer Dysfunktion. Als Oberflächenrezeptor mit definierten Ligandeninteraktionen wird EPCR zudem als mechanistischer Readout für das Zusammenspiel von Gerinnung und Entzündung in Zell‑ und Gefäßmodellen genutzt.
EPCR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PROCR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PROCR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PROCR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PROCR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.